Stellen Sie sich vor: saftige, knusprig gebräunte Streifen wie vom griechischen Grill. Nur diesmal aus der Heißluftfritteuse. Schnell, weniger Fett, und mit selbstgemachtem Tzatziki frisch dazu. Klingt gut? Dann bleiben Sie dran.
zutaten für 4 personen
- 800 g Schweinefleisch (Nacken oder Schulter)
- 4 EL Olivenöl
- 4 Knoblauchzehen
- 3 EL Zitronensaft
- 2 TL Oregano, getrocknet
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Thymian, getrocknet
- 1 TL Salz
- 1 TL schwarzer Pfeffer
- 500 g griechischer Joghurt
- 1 Salatgurke
- 1 TL Dill, getrocknet
- 1 EL Weißweinessig
- 4 Fladenbrote
benötigte utensilien
- Heißluftfritteuse
- Fleischmesser
- große Schüssel
- Reibe
- Schneebesen
- Küchentuch
marinade und fleisch vorbereiten
Die Marinade ist das Geheimnis. Schälen Sie 4 Knoblauchzehen und pressen oder fein hacken Sie sie. In einer Schüssel mischen Sie 4 EL Olivenöl und 3 EL Zitronensaft. Geben Sie Oregano, Paprika, Kreuzkümmel und Thymian dazu. Würzen Sie mit 1 TL Salz und Pfeffer. Rühren Sie alles gut durch. Die Mischung soll intensiv duften.
Schneiden Sie das Schweinefleisch in Streifen von 0,5 bis 1 cm. Nicht zu dünn. So bleibt das Fleisch innen saftig. Geben Sie die Streifen in die Marinade. Vermengen Sie alles gründlich. Decken Sie die Schüssel ab. Lassen Sie das Fleisch mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen. Noch besser ist über Nacht.
tzatziki: frisch und nicht wässrig
Raspeln Sie 1 Salatgurke grob und drücken Sie die Flüssigkeit mit einem Küchentuch aus. Das ist wichtig. Sonst wird das Tzatziki wässrig. Verrühren Sie 500 g griechischen Joghurt mit der Gurke. Pressen Sie 2 Knoblauchzehen hinein. Geben Sie 1 TL Dill und 1 EL Weißweinessig dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gut kühlen. Das Dressing gewinnt an Geschmack, wenn es etwas ruht.
garen in der heißluftfritteuse
Heizen Sie die Heißluftfritteuse auf 200 °C vor. Lassen Sie überschüssige Marinade abtropfen. Legen Sie die Streifen in den Korb. Achten Sie auf Abstand. Sonst dämpfen die Stücke statt zu bräunen. Garen Sie 12 bis 15 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit wenden Sie die Streifen. So entstehen gleichmäßige Röstaromen.
knusprigkeit erhöhen und warmhalten
Für extra Kruste erhöhen Sie die Temperatur in den letzten 3 bis 5 Minuten auf 220 °C. Beobachten Sie das Fleisch, damit nichts verbrennt. Die Ränder sollen leicht karamellisieren. Arbeiten Sie in Chargen, falls nötig. Halten Sie fertige Portionen bei 80 °C im Ofen warm.
fladenbrot und anrichten
Wärmen Sie die Fladenbrote kurz in der Heißluftfritteuse bei 160 °C für rund 2 Minuten. Oder in einer Pfanne ohne Fett. Legen Sie das warme Brot auf Teller. Verteilen Sie die Gyros-Streifen darauf. Reichen Sie das kalte Tzatziki separat. Ergänzen Sie mit Tomatenscheiben, roten Zwiebeln und Eisbergsalat. Ein Spritzer frischer Zitronensaft rundet das Ganze ab.
tipps vom chef
Für zartes Fleisch können Sie die Streifen vor dem Marinieren leicht klopfen. Das lässt die Marinade besser einziehen. Ein Esslöffel Tomatenmark in der Marinade sorgt für mehr Farbe und eine leichte Süße. Wer keine Heißluftfritteuse hat, backt das Gyros auf einem Blech bei 220 °C für 20 bis 25 Minuten. Grillfunktion in den letzten Minuten nutzen, wenn vorhanden.
passende getränke
Zu diesem Gericht passt ein gekühlter Retsina mit seiner Pinienharznote. Alternativ ein trockener Rosé oder ein helles Lagerbier wie Mythos. Alkoholfrei ist kalter Bergtee mit Honig und Zitrone eine schöne Wahl.
wissenswertes und geschichte
Wussten Sie, dass der Name Gyros vom griechischen γύρος kommt? Er bedeutet Drehung. Die Zubereitung am Drehspieß wurde vermutlich aus der türkischen Dönertradition übernommen. In Griechenland wird häufig Schweinefleisch verwendet. Das unterscheidet Gyros von ähnlichen Gerichten.
Probieren Sie dieses Rezept beim nächsten Treffen. Es ist schnell, aromatisch und bringt ein Stück Mittelmeer auf den Teller. Guten Appetit!






