Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf: cremiges Highlight für Kohlrabi-Fans, das satt macht

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Ein Topf, ein Duft in der Küche, ein Löffel voll Wärme: Genau so fühlt sich dieser cremige Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf an. Er macht satt, ist günstig, rettet müdes Gemüse aus dem Kühlschrank und schmeckt dabei so, als hätten Sie richtig lange in der Küche gestanden – obwohl er in rund 40 Minuten auf dem Tisch steht.

Warum dieser Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf ein echtes Wohlfühl-Essen ist

Vielleicht kennen Sie das: Im Gemüsefach liegen noch ein paar Kartoffeln, ein Kohlrabi, zwei traurige Möhren. Zum Wegwerfen zu schade, zum Rohessen keine Lust. Genau hier kommt dieser Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf ins Spiel.

Er ist cremig, leicht, aber trotzdem sättigend. Kohlrabi bringt eine feine Süße und Frische, Kartoffeln geben Bauchwärme, Möhren sorgen für Farbe. Dazu eine zarte Cremigkeit von Milch und Crème fraîche. Am Ende haben Sie eine Schüssel, die ein bisschen nach Frühling schmeckt, selbst wenn es draußen grau ist.

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Zutaten für cremigen Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf (für ca. 4 Portionen)

Schauen Sie zuerst, was Sie noch im Vorrat haben. Vieles haben Sie vermutlich schon zu Hause.

  • 1 Zwiebel
  • 2 große Kohlrabi (ca. 600–700 g)
  • 400 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend oder mehligkochend)
  • 2 Möhren (ca. 200 g)
  • 2 el frische Petersilie, fein gehackt
  • 2 el Rapsöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 2 el Speisestärke
  • 150 ml Milch (Vollmilch oder fettarme Milch, je nach Geschmack)
  • 100 g Crème fraîche
  • 1–2 el Zitronensaft, frisch gepresst
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Optional für eine fleischige Variante:

  • 200–250 g kleine Fleischbällchen oder Mini-Frikadellen, vorgegart

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt der Eintopf garantiert

Die Zubereitung ist wirklich einfach. Wenn Sie Gemüse schneiden können, haben Sie den schwierigsten Teil schon geschafft.

1. Gemüse vorbereiten

  • Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Kohlrabi schälen, holzige Stellen großzügig entfernen. Dann in mundgerechte Würfel schneiden.
  • Kartoffeln schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden, ungefähr so groß wie die Kohlrabi-Stückchen.
  • Möhren schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.
  • Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.

2. Anrösten für mehr Geschmack

  • Öl in einem großen Topf erhitzen.
  • Zwiebelwürfel hineingeben und bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten glasig dünsten, dabei immer wieder umrühren.
  • Kohlrabi, Kartoffeln und Möhren hinzufügen und alles 2–3 Minuten mitrösten. So entwickeln sich Röstaromen und der Eintopf schmeckt kräftiger.

3. Kochen und weich werden lassen

  • Mit der Gemüsebrühe ablöschen, alles gut umrühren.
  • Die Hitze auf mittlere Stufe stellen und den Eintopf etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  • Zwischendurch prüfen: Das Gemüse soll weich, aber noch leicht bissfest sein.

4. Cremigkeit zaubern mit Milch und Stärke

  • Speisestärke in eine kleine Schüssel geben.
  • Milch nach und nach dazugießen und alles mit einem Schneebesen glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
  • Die Stärkemischung unter Rühren in den köchelnden Eintopf gießen.
  • Noch einmal 3–5 Minuten köcheln lassen, bis der Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf sämig und leicht cremig wird.

5. Abschmecken und verfeinern

  • Crème fraîche unterrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat.
  • Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
  • Vor dem Servieren die gehackte Petersilie über den Eintopf streuen.
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So machen Sie aus dem Eintopf Ihr persönliches Lieblingsgericht

Das Schöne an diesem Rezept: Es ist sehr flexibel. Sie können es leicht anpassen, je nachdem, was Sie mögen oder was in Ihrem Kühlschrank wartet.

Mit Fleischbällchen für alle, die es herzhafter lieben

  • Wenn Ihnen Fleisch im Eintopf fehlt, geben Sie einfach kleine Fleischbällchen dazu.
  • Sie können fertige Mini-Frikadellen verwenden oder selbst aus Hackfleisch kleine Bällchen formen, anbraten und dann in den Eintopf legen.
  • Die Fleischbällchen in den letzten 5–10 Minuten mitköcheln lassen, damit sie warm werden und etwas von der Soße aufnehmen.

Vegetarische und leichtere Varianten

  • Für eine leichtere Version können Sie die Crème fraîche durch 100 g Naturjoghurt (nach dem Kochen, nicht mehr stark erhitzen) oder etwas mehr Milch ersetzen.
  • Vegan wird der Kohlrabi-Eintopf, wenn Sie Pflanzenmilch (z. B. Haferdrink) nutzen und die Crème fraîche durch einen pflanzlichen Creme-Ersatz austauschen.
  • Statt Petersilie passen auch Schnittlauch oder Kresse sehr gut als Topping.

Tipps, damit der Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf noch besser gelingt

Kleine Details machen oft den großen Unterschied. Mit diesen Tricks wird Ihr Eintopf richtig rund im Geschmack.

  • Vorher probieren: Kohlrabi kann manchmal leicht holzig sein. Schneiden Sie beim Schälen eine dünne Scheibe ab und testen Sie, ob er innen zart ist.
  • Stärke langsam zugeben: Rühren Sie die Stärkemilch immer gut ein, während der Eintopf leicht köchelt. So vermeiden Sie Klümpchen.
  • Säure nicht vergessen: Ein Spritzer Zitronensaft hebt die Cremigkeit und macht den Geschmack frischer.
  • Gut durchziehen lassen: Am nächsten Tag schmeckt der Eintopf oft noch besser, weil sich die Aromen verbinden.

Perfekte Beilagen und Aufbewahrung

Der Eintopf ist eigentlich ein komplettes Gericht. Wenn Sie aber noch etwas dazu reichen möchten, haben Sie mehrere Möglichkeiten.

  • Frisches Bauernbrot, Baguette oder ein dunkles Körnerbrot passt hervorragend.
  • Ein kleiner grüner Salat mit leichtem Dressing bringt noch mehr Frische auf den Teller.

Reste können Sie problemlos abgedeckt im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen eventuell noch etwas Wasser oder Milch dazugeben, falls der Eintopf zu dick geworden ist. Einfrieren ist ebenfalls möglich, am besten in gut verschließbaren Dosen.

Wenn Sie also das nächste Mal vor Ihrem Gemüsefach stehen und überlegen, was Sie mit Kohlrabi, Kartoffeln und Möhren anfangen sollen, wissen Sie es: Ein cremiger Kohlrabi-Kartoffel-Eintopf, der satt macht, wärmt und sich anfühlt wie eine kleine Umarmung aus dem Topf.

Theresa Maier
Theresa Maier

Ich habe in Hamburg als Sous-Chefin in einem japanischen Bistro gearbeitet und bin Absolvent der TU Muenchen in Ernahrungswissenschaft. Ich spezialisiere mich auf japanisch inspirierte Gastronomie und alltagstaugliche Genusskonzepte. Mich interessiert besonders, wie Reisen Kuche und Zuhause pragmatisch verandern.

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